Künstlerische Forschung
  Social Landart
 
  Imperishable Water
  Artistic Research
Promotion Leuphana Universität Lüneburg
Fakultät Kulturwissenschaften und Methodenzentrum

 
Insa Winkler forscht als diplomierte Bildende Künstlerin seit 1989 aus der Perspektive ihres eigenen künstlerischen Naturkontextes und seinem sozialen landschaftlichen Raum in Spannungsfeld von öffentlicher Skulptur, Landschaftsgestaltung und Umweltkunst.

Von ihr organisierte, umfangreiche kollektive Social Landart Projekte thematisieren u.a. Ausrottung von Landschaftstypen (More Moor, 1992) Atomenergie (Reflexion Tschernoby 1995-1998), Ethik und Auswirkung der Agrarwirtschaft, (Das Eichelschwein 2003- 2007 www.das-eichelschwein.de , Nachhaltigkeitskommunikation (Flower of Susatainability 2007 – 2010).

Als M. Sc. für Architektur u. Umwelt (Hochschule Wismar, 2009) über ökologische Gesamtkonzepte, geht sie in ihrer Promotion der Frage nach, wie sich Social Landart im Kontext empirischer u. künstlerischer Praxis (Artistic Research, Soziale Plastik, Ecoart) und deren Vorschlagstheorien im Diskurs transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung und sozialer Kulturorganisation verhält.

Als Motiv eines künstlerischen Interesses an politischen Fragen zur Umwelt und der Umsetzung in konkrete Umweltkunstprojekten untersucht Insa Winkler einen Fall der Social Landart: „Das Eichelschwein“ (2003-2007).

Die Übersetzung der praktischen künstlerischen Forschung im wissenschaftlichen Diskurs, als Selbstreflexion über das ethnografische Vorgehen, wird in einem rekursiven Prozess zwischen Empirie und den Vorstellungstheorien der Social Landart und weiter im Prozess der künstlerischen Forschungsmethoden, sowie seiner transdisziplinären Prozesse und der Kategorisierung der Nachhaltigkeitsziele analysiert.

Eine Rückbindung zu zeitgenössischen, sozio-ökologischen Kunstkonzepten, soll den Nachvollzug der praktischen und theoretischen Methoden der Social Landart verallgemeinern und in seiner Generierung nachhaltiger Wirkung manifestieren.